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 | Säuglingskost |
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Babys ernähren sich die ersten 3 Monate ausschliesslich von Muttermilch oder Pulvermilch, vorteilhaft (v.a. bei Allergierisiko) bis zum 6.Monat. Sie merken bald, wenn ihrem Baby die Milchnahrung nicht mehr reicht. Es schläft weniger lang, quengelt, saugt gierig am Schnuller, etc..um zu zeigen, dass es Hunger hat. Mit regelmässiger Gewichtskontrolle erfahren Sie, ob ihr Kleinkind genügend zunimmt. Bei Unsicherheiten fragen Sie die Mütterberatung oder den Kinderarzt. Nach einem halben Jahr ist der Kau- und Beissimpuls langsam ausgebildet und ermöglicht somit festere Nahrung aufzunehmen.
Ab wann esssen Babys? Mit 6 Monaten können Sie ihrem Baby versuchsweise etwas Breiiges zum Probieren geben. Bei nichtallergiegefährdeten Babys ab dem 5.Monat.
Die Grundregeln bei der Einführung von Beikost: - führen Sie ein Nahrungsmittel nach dem andern ein, so merken Sie, was ihrem Baby schmeckt oder auf was es mit Blähungen oder Hautveränderungen reagiert. Der Darm muss sich allmählich an die Verarbeitung neuer Stoffe gewöhnen. - gewöhnen Sie ihr Baby langsam daran und versuchen Sie es nur, wenn es gesund und fit ist, damit es genug Lust und Energie dazu hat. - geben Sie ihrem Kleinkind vor oder nach dem Brei, die gewöhnte Brust oder seinen Schoppen. - beginnen Sie mit kleinen Mengen, damit sich der Darm an die veränderte Kost gewöhnen kann. - führen Sie das Trinken gleichzeitig ein. Wenn Sie zu der Mahlzeit nicht mehr stillen oder den Schoppen geben, ersetzen Sie die Flüssigkeit mit Wasser oder ungesüsstem Tee. - lassen Sie ihr Baby spielerisch das Essen entdecken, indem es mit dem Löffel spielt. Wenn es Ihnen zu bunt und schmutzig ist, wenn das Kind leckert, geben Sie ihm einen separaten, sauberen Löffel oder lassen es anschliessend, wenn es satt ist, mit sauberem Geschirr spielen.
Wieviel isst ein Baby? Es gibt keine Regel, denn jedes Kind entwickelt sich anders. Das eine bewegt sich viel und isst daher mehr, das andere weniger oder verdaut intensiver. Der Hunger ist auch nicht jeden Tag gleich. Oft wird beobachtet, dass sie schubweise essen und wachsen. Beachten Sie v.a. eine regelmässige Gewichtszunahme, zwingen Sie ihr Baby nicht zum Essen.
Wieviel trinkt ein Baby? Zu Beginn muss das ihr Baby nicht gezwungenermassen trinken, denn mit dem Schoppen oder Muttermilch und im Brei hat es ausreichend Flüssigkeit. Ausserdem signalisiert ein gesundes Kleinkind seine Bedürfnisse zuverlässig. Im Sommer bei starker Hitze oder bei Krankheit ist der Bedarf natürlich höher.
ab dem 1.Lebensjahr rechnet man mit ungefähr 600ml Flüssigkeit pro Tag.
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Ernährungsplan für das 1. Lebensjahr
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Alter des Baby |
6. Monat |
7. Monat |
8. Monat |
9. Monat |
10. Monat |
11. Monat |
12. Monat |
13. Monat |
14. Monat |
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Milch |
Muttermilch / Folgemilch |
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Muttermilch / Folgemilch / Wachstumsmilch oder 2/3 past. Vollmilch mit 1/3 Wasser |
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Muttermilch / Folgemilch / Wachstumsmilch oder past. Vollmilch unverdünnt |
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Gemüse |
Karotten / Kartoffeln |
Zucchini / Fenchel / Broccoli / Kürbis |
Blumenkohl / Kolraben / Lattich |
Tomaten / Gurken / frischer Spinat |
Linsen |
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Rosenkohl |
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Früchte |
Apfel / Banane / Birne |
Pfirsich / Nektarine / Aprikosen / insbesondere Saisonfrüchte |
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Ananas / Melone |
Beeren / Mandarine / Orange |
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Trauben / entsteinte Kirschen |
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Cerealien |
Hirse / Reis / Mais glutenfrei bis Ende 6.Monat |
Vollkorn / Weizen |
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Polenta / Müesli / Teigwaren |
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Brot / Biscuits |
Biscuits für Säuglinge |
Reiswaffeln |
Brotrinde zum Knabbern |
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Volkkornbrote / Zwieback |
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Fleisch / Fisch / Eier |
Geflügel |
Kalb / Kaninchen / Lamm gekochtes Eigelb (bei Allergierisiko erst ab 12 Monate) |
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Fisch (bei Allergierisiko erst ab 10 Monate) |
mageres Schwein / Pferd / Rind |
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ganzes gekochtes Ei |
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Kuhmilchprodukte |
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spez. Säuglingsjoghurt |
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Bifidus / Naturejoghurt (bei Allergierisiko ab 12 Monate) |
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Quark / Frischkäse |
Joghurt ohne Zusatz von Zucker, Aromen, Farbstoffe |
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Allgemein zu beachten:
- Fleisch 1 bis 2 mal in der Woche // 1Portion = 30g - für die fettlöslichen Vitamine 1/2 - 1 Esslöffel Öl zum Karottenbrei mischen - kein Salz bis das Kleinkind 1 Jahr alt ist; danach nur jodiertes Salz nehmen um Jodmangel vorzubeugen und fluoriertes Salz für gesunde Zähne. - Zwiebeln, Knoblauch, Bohnen, Lauch, Nüsse, Erbsen vermeiden
Ab 12 Monaten kann ihr Kleinkind langsam zur Erwachsenenkost übergehen. Es soll aber nur schwach gewürzt sein (Kleinkinder haben doppelt soviel Geschmacksknospen auf der Zunge wie Erwachsene)
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