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 | schlafen tipps |
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guter Schlaf - gesunde Entwicklung
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Das Baby hat eine innere Uhr, die zuerst eingestellt werden muss. Ab etwa dem 4.Monat hat das Kleinkind einen Tag- Nachtrhythmus gefunden und hält tagsüber längere Wachphasen und regelmässigere Essens- und Schlafzeiten. In dieser Zeit etwa können Sie ein Schlafritual beginnen und somit ihrem Baby das Einschlafen erleichtern. Das Zu-Bett-Gehen heisst für das Kind Abschiednehmen. Mit einer kleinen Zeremonie können Sie ihrem Baby Geborgenheit vermitteln, ihm helfen allein einzuschlafen. Wenn ihr Kind alleine einschlafen kann ist die Wahrscheinlichkeit grösser, dass es nachts, wenn es kurz erwacht auch wieder alleine einschlafen kann. Wenn ihr Baby nur auf dem Arm einschlafen kann, wird es dies auch nachts verlangen. Manche Babys weinen abends um das Erlebte zu verarbeiten. Im Schlaf entwickeln sich die Nervenzellen, deshalb ist er so wichtig. Das Baby entdeckt täglich viel Neues und braucht Zeit dies zu verarbeiten, eben im Schlaf.
Die Schlafqualität wird zudem beeinflusst von einem regelmässigen Tagesablauf. Strukturieren Sie den Alltag mit Spaziergängen an der frischen Luft, Ruhezeiten und Spielphasen.
Der Schlafbedarf des Kleinkindes wird allgemein überschätzt. Das Kleinkind mit 2Jahren schläft ca. 13 1/2 Stunden (inkl. Mittagsschlaf) Das Kind mit 5 oder 6 Jahren schläft ca. 11 1/2 bis 12 Stunden. Jedes Kleinkind ist unterschiedlich; das braucht den Mittagsschlaf noch lange, wobei andere Kleinkinder mit 2 Jahren an manchen Tagen bereits ohne auskommt.
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Ideale Einschlafbedingungen
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Ideale Zimmertemperatur: 18 ° Grad Zimmer gut lüften, ev. das Fenster kippen nachts, Vorhang ziehen gegen Zugluft. Wiederkehrende Gewohnheiten, wie z.B. der Stuhl am selben Ort, dasselbe Lied oder Abendgebet, den gleichen Gute-Nacht-Kuss etc.. Das Einschlafritual aber nicht unnötig in die Länge ziehen, denn Grenzen geben Sicherheit. Lassen Sie sich nicht verunsichern, wenn ihr Kind immer noch mehr will. |
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Mittagsschlaf |
Normalerweise machen Kleinkinder bis 4jährig noch gerne einen Mittagsschlaf. Zwingen Sie ihr Kind aber nicht, denn der Schlafbedarf ist unterschiedlich. Der Mittagsschlaf wird auch liebevoll "Spielschläfchen" genannt. Ihr Kleinkind kann mit dieser Bezeichnung besser unterscheiden, dass es nicht der lange Nachtschlaf ist. Benützen Sie eine andere Einschlafzeremonie für das Spielschläfchen. Wie der Name sagt, darf ja das Kleinkind auch noch etwas spielen .. bis es von alleine einscchläft. Übrigens tut der Mami eine ruhige Mittagspause auch gut, damit Sie danach wieder fit ist. Denken Sie auch an sich selber und tun damit dem Kind einen Gefallen und sind ein gutes Vorbild. |
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Wenn das Kind nach dem Ritual weint: |
Überprüfen Sie ob alle Grundbedürfnisse gedeckt; satt? saubere Windeln? Kuscheltier da? Hat es noch Zahnschmerzen...? Manche Babys weinen ohne ersichtlichen Grund, vielleicht um etwas zu verarbeiten. Meistens beruhigt sich das Kleinkind; wenn nicht, gehen Sie nach einigen Minuten nochmals vorbei und erklären ihm ruhig, dass es nun schlafen soll. Springen Sie nicht gleich nach 30sek. hoch, aber lassen Sie ihr Kleinkind auch nicht 1/2 h brüllen. Ihre Einstellung überträgt sich auf das Kind, versuchen Sie ruhig zu bleiben und wechseln Sie sich mit dem Partner ab. Überlegtes Handeln bedeutet einfühlsam reagieren. Achten Sie darauf, dass ihr Kind sich selber etwas beruhigt und treten Sie dann ins Zimmer. Damit unterstützen sie das "Sich-Selber-Beruhigen" und nicht "das Brüllen". |
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Wenn das Kleinkind nachts nicht mehr Einschlafen kann: |
Achten Sie darauf, dass ihr Kleinkind abends selber einschlafen kann. Es soll sich daran gewöhnen, damit, wenn es nachts erwacht nicht nach Ihnen ruft um wieder einschlafen zu könnnen. Die Anwesenheit eines Kuscheltiers kann auch Geborgenheit vermitteln. Wenn ihr Kind nicht mehr alleine einschalfen kann: Halten Sie seine Hand und sprechen Sie beruhigend mit ihm oder singen Sie das Abendlied nochmals. Lassen Sie ihr Kleinkind eine kurze Weile weinen um herauszufinden, ob es dann vielleicht selber wieder einschläft. Vermeiden Sie das Kleinkind aus dem Bettli zu heben, sonst will es dies immer wieder.
Achtung!! Keine Schlaftrunks oder Beruhigungstabletten, sie können gefährliche Nebemwirkungen haben. |
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Buchtipp: Jedes Kind kann schlafen lernen Dipl.-Psych.A.Kast-Zahn/ Dr.med.H.Morgenroth Verlag: Oberste Brink |
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